Angelo Soliman – ein Afrikaner in Wien

Am 17.01.2012 besuchten die Religionsgruppen der 3a und der 3c zusammen mit Frau Professor Häusler eine Ausstellung im Wien Museum mit dem Titel ,,Angelo Soliman – ein Afrikaner in Wien‘‘.

Uns wurde die Geschichte von Angelo Soliman erzählt, einem jungen Mann, der durch den damaligen Handel mit AfrikanerInnen als Sklave nach Österreich kam und dort als Kammerdiener arbeiten musste.

Anders als heute waren zu den Lebzeiten Solimans im 18. Jahrhundert Menschen mit einer anderen Hautfarbe nicht gleichwertig anzusehen, sondern als Diebe, Schläger oder sogar Mörder verschrien. Wir hörten viel über Rassismus und unter welchen Einschränkungen Afrikaner damals leben mussten, um nicht bestraft zu werden.

Besonders schockierend war für mich aber die Geschichte über seinen Tod und wie einige Forscher seine Leiche ausgestopft in Federbekleidung als ,,Wilder‘‘ in einem Museum präsentierten. Nach der Führung hatte der allgegenwärtige Begriff Rassismus für uns eine ganz neue Bedeutung und so ist die Ausstellung absolut empfehlenswert, denn es gibt noch immer viel zu viele Menschen die andere Hautfarben nicht akzeptieren wollen.

Vanessa Firnkranz